SHAMPOONIEREN (oder die Angst eines kleinen Hundes…)

Inspiration:

Die Fellpflege jener kleinen Hündin einer Vegetarierin…und überhaupt die Frage:

was mögen Tiere so über uns Menschen denken?

 

 

„Shampoonieren“

In einer Schüssel sitz‘ ich – bin malat!
Heut‘ Mittag wusch sie dort Salat.

Komm ich nun auch noch auf den Teller?
Mein kleines Herz rast immer schneller!

War heut‘ im Wald, im dichten Laub,
sie rief nach mir, doch ich war taub.

Ich tobte in Morast und Schlamm,
war wohl verkehrt, mir ist ganz klamm!

Seh‘  aus wie’n Kumpel nach der Schicht,
der mit der Kohle im Gesicht.

Das hat sie doch noch nie gemocht,
werd‘ ich dafür denn jetzt gekocht?

Nein, werd‘ Salat – ein Hund, das war ich,
und nun in Dressing, vege-tarisch!

In Essig, Öl, auf allen Vieren,
darin wird sie mich shampoonieren!

Ich zittre wie im Traum in Fieber,
die Jogurt-Soße wär mir lieber!

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